Deutsches Dragon's Dogma Wiki
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„Es ist eine einfache Wahl Erweckte/r: Schreitet voran oder weicht zurück.“
Der folgende Artikel könnte dir wesentliche Handlungselemente vorwegnehmen!
Lies nicht weiter, wenn du Spoiler vermeiden willst.
MonumentdAndenkens

Das Monument des Andenkens ist ein Ort in Dragon's Dogma: Dark Arisen.

Übersicht[]

Das Monument des Andenkens ist eine Steinsäule, die im Haupteingangsbereich des Labyrinths von Finstergram gefunden werden kann, wenn man das Labyrinth vom Pier von Finstergram aus betritt.

Wenn du erstmals mit dem Monument interagierst, dann gibt es dort noch nichts zu sehen, lediglich ein Hinweis wird eingeblendet: „Zerkratzte Buchstaben sind hier eingemeißelt, aber sie sind unlesbar.“

Auf deiner Reise durch das Labyrinth von Finstergram kannst du Steintafeln finden, deren Texte dann am Monument des Andenkens gelesen werden können.

Die Erinnerungen eines anderen Erweckten[]

Die Tafeln können, anders als andere Steintafeln, nicht aufgehoben und ins Inventar aufgenommen werden. Sobald du besagte Steintafeln im Labyrinth gefunden hast und mit ihnen interagierst, werden sie „aufgesammelt“ und die Texte ins Monument des Andenkens eingemeißelt. Die Erinnerungen zu sammeln ist zum Abschluss der Quest Echos aus dem Jenseits erforderlich.

Nur die ersten zehn Seiten sind als Steintafeln auffindbar, weitere sieben Erinnerungen werden erst dann lesbar, wenn andere unbekannte Charaktere zum Erweckten sprechen, während er oder sie durch das Labyrinth reist.

Sobald eine Seite gefunden wurde, kann sie am Monument gelesen werden und gewährt pro gelesener Seite 10.000 Erfahrungspunkte. Dieser Artikel enthält die Inhalte jeder Steintafel und beschreibt den jeweiligen Fundort. Falls du Karten für die genauen Fundorte benötigst, kannst du den Artikel zur Quest lesen.

Seite 1[]

Fundort: Der Flur der Leere; an die Wand gelehnt, nahe dem zerbrochenen Riftstein.

„Ich wandere orientierungslos durch diesen verdammten Irrgarten seit... Es muss nun schon ein Jahr her sein. Und doch habe ich keine Aussicht zu fliehen...
Von Zeit zu Zeit scheint eine mir unbekannte Stimme im hinteren Teil meines Geistes wiederzuhallen, aber mein täglicher Überlebendkampf lässt mir wenig Energie übrig, über solche Mysterien zu sinnieren...
Ich werde mich bemühen, von nun an eine Aufzeichnung meiner Reisen anzufertigen. Vielleicht bringt die Niederschrift meiner Gedanken mir oder meinen Nachfolgern ein wenig Frieden.

-Arthacos“

Seite 2[]

Fundort: Die Festung des Andenkens; in dem Turm nach der Brücke, wo einige Sukkubi kreisen. Die Tafel liegt am Boden zwischen Schatztruhen.

„Ich habe viele andere verlorene Wanderer an diesem befremdlichen Ort angetroffen. Um etwas zu erreichen, bräuchte ich ihre Hilfe, aber jeder Versuch, mit ihnen eine Übereinkunft zu finden, scheiterte.
Diese anderen sind oft zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Einige verhalten sich mir gegenüber feindselig, andere würdigen mich kaum eines Wortes... Viele scheinen sogar jegliche Rationalität eingebüßt zu haben.
Vielleicht lässt es sich nicht ändern, angesichts dieser rauen Umgebung, aber mit jeder Ablehnung hinterlässt die Einsamkeit tiefere Spuren in meiner Seele...“

Seite 3[]

Fundort: Die Feuerprüfung des Pilgers; im ersten Stock, im nördlichen Teil des Gebietes. Die Tafel liegt am Boden in einem brennenden Gang, in dem man zuvor an einer Truhe vorbeikommt, die zu jeder Zeit einen Menschenfresser beherbergt. Bei Unklarheiten, siehe Karte im Artikel zur Feuerprüfung des Pilgers.

„Er holte nach mir aus wie ein verwundetes Tier, seine blutunterlaufenden Augen voller Hass. Mir gelang es schließlich, ihn zu beruhigen, und er erzählte mir seine Geschichte. Er sprach davon, sein Herz an den Drachen verloren zu haben, damit er sich an dem Adligen rächen könnte, der sich für den Tod seiner Tochter verantwortlich zeigte... Als ich ihm vorschlug, einen Bund mit mir zu schließen, wollte er kein Wort davon hören. Stattdessen verschwand er wieder in den Tiefen des Labyrinths, aus denen er gekommen war. Ich habe ihn seitdem nicht wiedergesehen.“

Seite 4[]

Fundort: Der Turm des Vergoltenen Verrats; im ersten Stock, hinter der zerstörten Wand, der Weg führt über eine Kante hinunter zu einem blutigen Wasserlauf, die Tafel liegt am Rand.

„... eine Frau, noch sehr jung. Sie sagte, sie sei ebenfalls eine Erweckte und auf der Suche nach Rüstung aus einer Prophezeiung oder Legende.

Sie war weit selbstbeherrschter, als es ihre jungen Jahre vermuten ließen, und ihr Verhalten machte mir Hoffnung auf eine Partnerschaft. Aber sie lehnte meine Einladung glatt ab und verwies auf ihre Pflicht, die sie allein erfüllen musste.“

Seite 5[]

Fundort: Der Turm des Vergoltenen Verrats; auf einem Knochenhaufen, in dem von Spinnen verseuchten Raum, wo es auch mehrere Truhen gibt. Der Raum kann erreicht werden, wenn du im zweiten Stock über die Holzbrücke gehst.

„Alle, die ich in diesen Gemäuern antraf, waren Erweckte, ohne Ausnahme. Alle waren dem Drachen vertraut. Es ist sonderbar, so viele zu treffen, deren Schicksal dem meinen so ähnlich ist... Wurden wir alle hierher geführt? Wer würde solch eine List aushecken - oder davon profitieren? Was erwartet uns am Ende? Fragen, die ich einen anderen Tag überdenken muss. Ich darf mich nicht ablenken lassen von der Aufgabe, deren Erfüllung ich geschworen habe...“

Seite 6[]

Fundort: Die Verlassene Kathedrale; im dritten Stock auf einer Kante, kurz vor dem Raum, in dem auch ein Ogerhäuptling erscheinen kann.

„Ich bin es leid, sowohl die Mühsal als auch die Ungeduld. Und das Flüstern hält nicht inne...

Ich hatte mich auf eine beschwerliche Reise vorbereitet, aber niemals hatte ich solch eine Tortur erwartet... Man sollte meinen, ich hätte mich mittlerweile an die Einsamkeit gewöhnt, habe ich doch lange zuvor meinen Vasallen verloren, aber sie lässt sich nur noch schwer ertragen. Es gibt hier Riftsteine, aber sie sind alle zerbrochen, und ich erwarte nicht, dass sie wiederhergestellt werden. Mein einziger Begleiter ist jetzt jene sonderbare Stimme...“

Seite 7[]

Fundort: Die Verlassene Kathedrale; in der Arena, wo auch der Dunkle Bischof bekämpft werden muss. Die Tafel liegt über einem Torbogen und kann erreicht werden, wenn der Erweckte sich an den Kanten hochzieht.

„Jene Stimme... Sie spricht stetig in meinem Inneren und wird jeden Tag lauter, so dass ich sie nicht mehr zu ignorieren vermag. Selbst an meinen eigenen Gedanken festzuhalten, erweist sich als eine erhebliche Anstrengung... Ist dies ein Omen meines nahenden Todes? Es ist sicher nicht die Stimme des Drachen, der mich erschuf... Ihr Monolog ist unaufhörlich, ihre Worte klar und deutlich, aber ich bin nicht in der Lage, ihren Sinn zu begreifen. Am sonderbarsten ist, wie wenig es mich in letzter Zeit stört, ihr zuzuhören...“

Seite 8[]

Fundort: Der Flur der Geheiligten; die Tafel kann am Ende des kleinen Stegs gefunden werden, in dem Bereich, wo Barroch manchmal auftaucht.

„Versucht diese Stimme womöglich, mich in meinem Fortschritt zu leiten? Erhellt sie womöglich die Dunkelheit, in der ich eingeschlossen bin? Aber ich darf nicht vergessen! Ich habe eine Pflicht zu erfüllen. Eine Pflicht... Aber was nur?! Ah, es ist unmöglich, meine Gedanken zu sammeln! Was für einer Pflicht habe ich mich verschrieben? Was war es, an das ich einst glaubte?!“

Seite 9[]

Fundort: Der Vergessene Saal; die Tafel liegt im westlichen Teil des ersten Stocks neben einer Truhe, die unterhalb einer Holzbrücke gefunden werden kann.

„... werde ich es hier niederschreiben, falls ich es je wieder vergessen sollte: Ich bin ein Erweckter. Es ist meine Pflicht, meinem Heimatland ewigwährenden Frieden zu bringen, indem ich unbefleckte Seelen opfere - eintausend Menschenopfer. Aber bislang habe ich meine Verpflichtung noch längst nicht erfüllt. Ich schwöre erneut: Ich werde mein Versprechen, das ich dem Drachen gab, einhalten und ihn meinen Wunsch erfüllen lassen. Ich werde die notwendigen Seelen ausfindig machen und einsammeln, selbst im Dickicht dieses dunklen Ortes.“

Seite 10[]

Fundort: Der Übungshof ohne Gnade; die Tafel liegt neben der Tür in dem Raum, die in die Gefallene Stadt führt. Du musst beim ersten Besuch in diesem Raum gegen eine Lebende Rüstung kämpfen.

„Ich musste lediglich zuhören... Was einst nur ein Nebel war, ist nun wie ein klarer Frühlingstag... Was einst nur Lärm war, ist nun lieblicher Gesang... Er flüstert die Antworten, ehe ich auch nur zu fragen brauche... Ich muss die Opfergaben fortsetzen. Und so kommen die Erweckten zu diesem Ort, wie Forellen, die einen großen, düsteren Strom flussabwärts schwimmen... Sie helfen mir nicht mit ihrem Leben, sondern mit ihrem Tod... Ihr Blut erfüllt mein Versprechen und meine Pflicht... Ich musste lediglich zuhören.“

Seite 11 - Olras Darlegung[]

„Seinem Meister zu dienen, seinem Befehl zu folgen. In seinem Ebenbild geformt zu werden. Das ist die Rolle eines Vasallen. Aber meine Meisterin hatte ihre Gestalt verloren.

Besiegt durch den Hüter der Welt, wurde sie ins Verderben gestürzt. Zu sehen, wie sie daran scheiterte, ihre Bestimmung zu erreichen, erfüllte meine Brust mit Bedauern. Und doch, inmitten dieser Finsternis begann auch ein kleines Licht aufzuleuchten. In meiner Seele, ein grobes und unvollständiges Spiegelbild der Seele der Erweckten, trat eine neue Stärke hervor.

Ich lernte die Liebe kennen.

Ich bemerkte die Veränderungen in mir, als sich durch seine unermüdlichen Zuwendungen langsam meine Erinnerungen erholten. Ich verliebte mich in ihn, genau wie meine Meisterin vor mir. Einige Jahre später kam das Schicksal auf Drachens Schwingen und zeichnete ihn als Erweckten, wie zuvor seine Meisterin.

Dem Herzen beraubt, und doch lebendiger als je, erfüllte ihn neue Bestimmung: Den Drachen zu töten und Grette zu rächen. Ich entschied mich, sein Vasall zu werden. Auch ich bekam eine neue Berufung. Ihn zu lieben, ihm zu dienen und ihn zu unterstützen. Schließlich Teil von ihm zu werden. Ein Schicksal dem ich mich gerne stellte.

"Besieg mich, oder äußere deinen Wunsch und biete mir ein Opfer an."

Ein zweites Mal hörte ich das Angebot des Drachen. Doch fühlte ich ein sonderbares Zögern in seinem Tonfall. Als würde er das Ultimatum nur widerwillig geben.

Und in jenem Moment erkannte ich es.

Der Lindwurm, dem wir gegenüberstanden, war meine ehemalige Meisterin, nun verwandelt.

Die Offenbarung zerriss ihn im Inneren. Gleich welche Wahl er treffen würde, der Preis war ein grausames Trauerspiel.

Neues, finsteres Verlangen goss aus seiner entzweiten Seele.

Sein Wunsch nach allzerstörerischer Macht besiegelte meinen Tod.

Und doch habe ich ihm das nie vorgeworfen.

Denn als mein Lebenslicht gelöscht wurde, hielt ich fest an meinem Glauben.

Ich wusste, der Tag würde kommen, an dem er, mein Meister, und ich Erlösung finden würden.“

Seite 12 - Ashes Darlegung[]

„Noch ein Kind, stand ich in der Asche meines ausgebrannten Dorfes. Durch den peitschenden Regen kamen zwei Gestalten. Die eine, eine Frau mit goldenem Haar, reichte mir ihre Hand, vielleicht aus Mitgefühl.

Als Grette stellte sie sich vor. Sie sagte, sie sei eine Art Jägerin. Der Lindwurm ihre Beute. Als sie sprach, stand die Frau an ihrer Seite nur stumm dort und blickte mich wortlos an. Sie war ein Vasall, gekommen aus einer anderen Welt. Der erste Vasall, den ich je sah. Ihr Wesen war sonderbar, und doch irgendwie reizvoll.

Ich entschied mich, mich ihnen anzuschließen, dieser Erweckten und ihrem Vasallen. Es blieb mir kaum etwas anderes übrig. Sie baten mich nicht, mit ihnen mitzugehen, aber stießen mich auch nicht zurück, als ich mich ihnen anschloss. Während wir reisten, lernte ich zu kämpfen. Grette war meine Lehrmeisterin, meine Mutter. Sie hauchte neues Leben in meine ausgedörrte Seele. Dann kam der Tag, als die Jägerin ihre Beute fand. Sie ging fort, um sich dem Lindwurm zu stellen. Das sollte unser letzter Abschied sein.

Ihr Vasall kehrte zurück, allein und halb tot. Der treue Vasall, der als Grettes rechte Hand gedient hatte, war nicht mehr. Ihre leeren Augen sahen durch mich hindurch. Und der Lindwurm? Hatte unsere Meisterin die Bestie erlegt und weiteres Unheil verhindert? Der Vasall hielt keine Antwort bereit, ihr Geist und ihre Seele so gebrochen wie ihr Körper. Jedoch hat die Erde nichts mehr verschlungen. Der Himmel wurde nicht mehr geschwärzt. Anscheinend war die Welt erlöst worden. Oder zumindest wurde sie der verderblichen Obhut der Menschheit überlassen.

Mir blieb nur eine einzige Hoffnung. Ein einziger Wunsch. Den toten Augen eines meisterlosen Vasalls neues Licht zu geben. Sie war ein Vasall, das war mir klar. Kein Mensch. Nicht von dieser Erde. Na und? Sie hatte Grettes Gebaren. Ihr Gesicht. Ob ich gewillt war oder nicht, ich verliebte mich bald in sie.“

Seite 13 - Grettes Darlegung[]

„Das Unbekannte kennenzulernen, das war mein Traum. Neue Grenzweiten und uralte Gemäuer gleichsam zu durchschreiten. Alles zu sehen, was diese Welt bereithält. Ich war entschlossen, jedes Hindernis zu überwinden, das meinen Wanderungen im Wege stehen sollte.

Als der Drache mir mein Herz raubte, empfand ich daher nur Glück. Mit neuer Macht und nicht alternd war ich nun frei. Nichts war mir wertvoller als die Freiheit. Nichts tugendhafter. Und doch... Ws trieb mich dann, ihn mitzunehmen?

Was eine Last hätte sein sollen, wurde mein größtes Glück. Meine größte Liebe. Und nun... Mir bleibt nicht einmal mehr die Freiheit meines eigenen Willens. Ich folgte dem Weg des Erweckten, jenseits des Lindwurms zu den Räumen des Hüters der Welt... Und dort endete mein Weg. In meiner Niederlage wurde ich als Drache wiedererschaffen.

Von dem Moment an, als ich die Haut des Drachens anlegte, wurde ich vo einem einzigen treibenden Drang geleitet. Dem Truchsess zu dienen. Dieser eine Gedanke nahm mich komplett ein, seine Anziehungskraft erbarmungslos. Er war wie ein Hunger. Ein instinktives Verlangen. Ich gierte nach einem, der mich besiegen könnte; erfolgreicher sein würde als ich. Ich sehnte einen neuen Erweckten herbei.

Es ist der Wille, der den Menschen mit Leben erfüllt. Kann ein Geschöpft ohne Wille wirklich lebendig genannt werden? Bin ich am Leben, so wie ich jetzt bin? Der Wille, der diese verfluchte Gestalt dazu treibt, den Erweckten aufzusuchen, ist nicht mein eigener.

Mein Wille, meine Liebe und mein gesamtes Ich wird von seinem Gewicht erdrückt. Sogar mein Bedauern wird erstickt. Ich bin nahezu berauscht durch ihn. Dennoch kämpfe ich mit jedem Überbleibsel dessen, was mich ausmachte, dagegen an. In meiner letzten Tat als denkendes Wesen wähle ich ihn als den, der mich zerstören sollte.

Ungewollt entglitt die Frage meinen Lippen... Wie lautet deine Wahl? Wäre es sein Wunsch gewesen, ich hätte den Tod durch seine Hand begrüßt. Mehr noch, ich sehnte mich danach. Aber sein Zaudern gebar einen neuen Wunsch. Dass die Welt, die Götter, und er selbst verdammt seien.

Meine Rolle stand fest. Meine Handlung war vorgegeben. In jenem Moment existierte ich nur, um seinem Wunsch Form zu verleihen, seinen Schrei der Verzweiflung... Und seine Geliebte, mein ehemaliger Schatten, war der Preis.“

Seite 14 - Eine Stimme aus dem Abgrund[]

„In Gedenken an Grette...

Stillherzig. Drachengeschmiedet.

Mit goldenem Haar und einem Willen aus Stahl.

Du hast mich aus einem ausgebrannten Dorf geborgen. Mir Kampf und Leben eingehaucht.

Liebste Lehrmeisterin, ruhe in Frieden.

Deine Dienerin, nun Meister und Erinnerung beraubt, werde ich an meiner Seite halten.

Sie lebt fort, Seele und Körper ein Abbild von dir.

Und ich werde sie nicht verlieren, wie ich dich verlor.

Das schwöre ich vor deinem leeren Grabe.“

Seite 15 - Eine Stimme aus dem Abgrund[]

„Nun wähle. Stell dich mir entgegen oder äußere deinen Wunsch.

Opfere deine Geliebte, und ich werde deinen Willen geschehen lassen.

Wählen? Wie soll ich denn wählen?

Wie ich auch antwortete, der Preis ist der Tod.

Eine leere Wahl... Steht es mir zu, über zwei Leben zu richten?

Über zwei Lieben?

Was soll ich bloß tun?

Du hast mich hergebracht. Du...

Wenn dies der Wille der Götter ist... Die Ordnung der Welt... Dann seien sie verdammt allesamt!

Ich werde die ganze Welt auseinanderreißen!

Nun gut... Wenn das dein Wunsch ist, werde ich meinen Preis geltend machen.

Halt! NEEEEIN!“

Seite 16 - Eine Stimme aus dem Abgrund[]

„Du wurdest erwählt.

Während der Lindwurm dies sprach, riss er mir das Herz aus der Brust.

Ich wurde zum Erweckten: Dem Drachen vertraut, und gebunden ihn zu jagen.

Es ist ein Schicksal, das ich bereitwillig annehme.

Was nützt mir ein leeres Herz? In einer Welt ohne meine liebe Grette - meine Lehrmeisterin, meine Mutter, meine Geliebte...

Ich lebe nur, um den Drachen zu erlegen, der ihr das Ende brachte.

Ich werde nicht ruhen, ehe ich nicht mit meinen eigenen Händen dem Drachen die schuppige Haut von den Knochen gezogen habe.“

Seite 17 - Eine Stimme aus dem Abgrund[]

„Erweckte/r. Träger des Zeichens des Drachen. Unsterbliche Hülle, damit auferlegt, Euren Willen durchzusetzen.

Wenn meine Stimme Euch erreicht, gebt Acht auf meine Worte.

Der Erweckte, der Truchsess, die gesamte verteufelte Welt...Alles ist lediglich Illusion.

Ein bedeutungsloser Refrain. Ein leeres Echo...

Was für ein Sinn besteht darin, sein Leben für diese Lügen zu opfern?

Ich verdamme sie allesamt.

Ich werde meine Zerstörung fortsetzen, bis der letzte sinnlose Kreislauf gebrochen, die letzte Fessel zu Staub zerfallen ist. “ 

Quest[]

  • Echos aus dem Jenseits
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